Institute of Computer Languages
Compilers and Languages Group

Talks 2005 - Wolf Zimmermann

The Compilers and Languages Group invites you to a talk given by

Prof. Dr. Wolf Zimmermann

(Universität Halle-Wittenberg, Germany) on

Statische Prüfung von Komponentenprotokollen in Komponentensystemen

Date: Monday, January 10, 2005
Time: 16:00 (c.t.)
Location: TU Wien, Freihausgebäude, FH HS 4, Wiedner Hauptstraße 8, Turm B, yellow area, 2nd upper floor

Abstract:

Eine wichtige Frage bei der Konstruktion von komponentenbasierten Softwaresystemen ist die Frage, ob die Komposition von Komponenten passt. Dies ist nicht nur eine Frage, ob Komponentenschnittstellen typkonform benutzt werden. Oft spielt auch die Reihenfolge der Aufrufe von Prozeduren in Schnittstellen eine entscheidende Rolle. Ziel ist, dass die Erfüllung solcher Reihenfolgen bestimmte Eigenschaften einer Komponente wie z.B. Absturzfreiheit garantiert. Beginnend mit Nierstrasz gibt es eine ganze Reihe von Arbeiten, die sich mit dieser Problematik befassen: Zulässige Aufrufreihenfolgen an Schnittstellen einer Komponente werden durch endliche Automaten spezifiert. Ausserdem wird durch endliche Transduktoren angegeben wie aus Aufrufe an eine Komponentenschnittstelle diese in Aufrufe an andere Komponentenschnittstellen transformiert wird. Dadurch kann jede Verbindung zwischen Komponenten geprüft werden. Diese Prüfung entspricht dem Enthaltensseinproblem von regulüren Sprachen. Im Vortrag wird gezeigt, dass diese lokalen Prüfungen im allgemeinen Fall nicht ausreichend sind, um global Protokollverletzungen zu vermeiden. Nur, wenn verschiedene Schnittstellen einer Komponente sich nicht gegenseitig beeinflussen und das System keine rekursiven Prozedurrückaufrufe (engl. call-backs) enthült, kann mit der obigen Methode sichergestellt werden, dass keine Protokollverletzungen stattfinden. Zudem wird gezeigt, dass bei Vorhandensein rekursiver Aufrufe (insbesondere auch rekursive Prozedurrückaufrufe) die Aufrufreihenfolgen an andere Komponenten nicht durch regulüre Sprachen erfasst werden künnen, sondern kontextfreie Sprachen benötigt werden. Damit entspricht die Prüfung, ob das Protokoll einer Komponente in einem Komponentensystem erfüllt ist, dem Problem, ob eine kontextfreie Sprache in einer regulüren Sprache enthalten ist. Arbeiten beginnend mit Burkart und Steffen zeigen, dass dieses Enthaltenseinsproblem ebenso effizient gelöst werden kann, wie das auf regulären Sprachen. Abschliessend wird gezeigt, wie ohne vollständige Kenntnis des Quellcodes an Hand von geeigneten Auslieferungsbeschreibungen von Komponenten kontextfreie Grammatiken konstruiert werden, die die Aufrufreihenfolgen an eine Komponente beschreiben.

Gemeinsame Arbeit mit Michael Schaarschmidt und Heinz Schmidt

About Prof. Dr. Wolf Zimmermann:

Wolf Zimmermann graduated (1987) and obtained a PhD in Computer Science (1990) from the University of Karlsruhe (D). Then he was Research Fellow at the International Computer Science Institute in Berkeley. After returning to Karlsruhe (1991) he became 1992 lecturer at the University of Karlsruhe where he habilitated 1998. He became 1998 visiting professor at the Martin-Luther University Halle-Wittenberg (D) and 1999 at the Institute National Polytechnique Grenoble (F). At 2000 he become professor at the Martin-Luther University Halle-Wittenberg (D) where he holds the chair of Software-Engineering and Programming Languages. Wolf Zimmermann is member of the editorial board of the Journal of Universal Computer Science and the IEE Proceedings Software. He was co-chair on several conferences and workshops and founded together with Jens Knoop the Workshops on Compiler Optimization meets Compiler Verification.
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